19.05.2012

Nachsorgeuntersuchungen im Ausland

Hierzulande führen Ärzte nach Nasenkorrekturen meist zwei Nachsorgeuntersuchungen durch. Die erste findet dabei nach etwa drei bis fünf Tagen statt. Sollte der behandelnde Arzt eine zweite Nachbehandlung durchführen, erfolgt diese meist nach circa nach sieben bis zehn Tagen. Da schon hierzulande die Bestandteile, Inhalte und die Häufigkeit der Untersuchungen von Arzt zu Arzt äußerst unterschiedlich sind, ist es schwer festzumachen, wie eine Nachsorge im Ausland aussieht. In vielen Ländern ist eine derartig wichtige Nachbehandlung gar nicht üblich und deswegen auch nicht mit im Preis inbegriffen. Deshalb ist es ungemein wichtig, sich vorab zu informieren, inwiefern eine Nachsorge beim jeweiligen Arzt aussieht. Im Allgemeinen sollte in den Nachsorgeuntersuchungen auf jeden Fall eine Überprüfung der Wundheilung und des gesamten Heilungsverlaufs erfolgen. Abgesehen davon muss sich der Arzt beim Patienten erkundigen, ob und inwiefern sich etwaige Beschwerden bemerkbar gemacht haben.

Diese Schilderungen dienen dem plastischen Chirurgen, um mögliche Komplikationen zu erkennen und sofort entsprechend zu behandeln. Ein weiterer Bestandteil der ersten Nachsorgeuntersuchung ist außerdem ein Wechsel des Gipsverbands, sofern die Schwellungen zum Teil bereits abgeklungen sind. Auch das Entnehmen der Tamponaden aus der Nase gehört zur Nachsorgeuntersuchung. Die Fäden der Nähte werden meistens erst in der zweiten Nachsorgeuntersuchung gezogen. Dies hängt allerdings davon ab, wie gut sich die Heilung der Narben entwickelt. Sollten Sie zwischendurch starke Schmerzen oder Probleme haben, zögern Sie nicht lange und vereinbaren Sie einen Termin beim behandelnden Arzt.
Wenn der Arzt bei Ihnen keine Nachsorgebehandlung durchführt, erkundigen Sie sich bitte bereits im Voraus bei Ihrem deutschen plastischen Chirurgen, ob dieser diese so wichtige Nachsorge übernimmt. Dadurch können zum Teil weitere Kosten entstehen.