25.05.2013

Unser Geruchsorgan - die Nase

Große und kleine, breite und schmale oder schiefe und gerade Nasen – alle haben sie etwas gemein: Sie sind für uns ein wichtiges Organ. Die Nase erfüllt lebensnotwendige und hilfreiche Funktionen, wie etwa die Atmung oder die Geruchswahrnehmung. Aber sie pägt auch unser Aussehen.

Anatomisch kann man die Nase in die innere (Nasus internus) und die äußere Nase (Nasus externus) einteilen.

Die äußere Nase besteht hauptsächlich aus dem Nasenskelett, der Nasenpyramide, auch Nasenwurzel genannt, und der elastischen Knorpelmasse. Die Nasenwurzel wird seitlich durch den Oberkieferknochen, in der Mitte durch das Nasenbein und oben aus dem Stirnbein begrenzt und zusätzlich stabilisiert. Das knöcherne Gewebe dient der Nase als Stabilität und verleiht ihr aufgrund genetischer Bedingungen eine individuelle Form. Das sich darauf befindliche Knorpelgewebe macht unsere Nase beweglich und schützt das Nasenskelett vor äußeren Einflüssen. Würde unsere Nase nicht aus einem gewissen Anteil an Knorpel bestehen, würden schon bei den kleinsten Stößen Knochenverletzungen entstehen. Über dem Nasenstützgerüst liegt der Weichteilmantel der Nase, der aus Muskulatur und Haut besteht. 

Die innere Nase besteht anatomisch gesehen aus der Nasenhöhle und der Nasenscheidewand, die unsere Nase in zwei symmetrische Hälften aufteilt. Dabei entstehen bei uns die linke und die rechte Nasenhälfte. Eine Nasenhälfte wird in zwei weitere Unterteilungen gegliedert: die Nasenhaupthöhle und der Nasenvorhof. Die Nasenhaupthöhle ist dabei der vordere Teil der Nase und der Nasenvorhof befindet sich im hinteren Teil der Nase. Sie werden durch eine bogenförmige Schleimhautfalte (Limen nasi) voneinander getrennt. In der Nasenhöhle befinden sich an der seitlichen (äußeren) Nasenwand die drei Nasenmuscheln, welche mit der Nasenschleimhaut überzogen sind. Zwischen diesen Nasenmuscheln befinden sich die drei Nasengänge, wobei der Geruchssinn im obersten Nasengang lokalisiert ist.

 

 

Die Nasennebenhöhlen sind ebenfalls ein Bestandteil der inneren Nase. Sie sind Hohlräume der Gesichtsknochen und ragen als Ausläufer der Nasenhöhle in den sich dahinter befindlichen Schädelknochen hinein. Die Nasennebenhöhlen bestehen aus der Stirnhöhle, der Keilbeinhöhle, der Kieferhöhle und den Siebbeinhöhlen. Bei der bekannten Nasennebenhöhlenentzündung ist am häufigsten die Kieferhöhle betroffen, die sich dann entzündet hat und ein eitriges Sekret absondert.

All diese wichtigen Bestandteile der Nase, gilt es bei einer Nasenkorrektur nicht zu verletzen, um so zu gewährleisten, dass auch nach dem Eingriff alle notwendigen Funktionen uneingeschränt oder sogar besser  zur Verfügung stehen. Bei einer Nasenkorrektur werden je nach Wunsch des Patienten und Meinung des Arztes Teile der inneren sowie der äußeren Nase modelliert und korrigiert.