19.05.2012

Die häufigste Methode in Deutschland

Bei der geschlossenen Rhinoplastik setzt der behandelnde Chirurg den Schnitt in der Schleimhaut im Innern der Nase, so dass später von außen keine Narben sichtbar sind. Aus diesem Grund ist diese Operationstechnik die am häufigsten durchgeführte Methode zur Nasenkorrektur in Deutschland.

Der Chirurg wählt hierbei den Zugang über die beiden Nasenlöcher und bearbeitet dadurch das Knochen- und Knorpelgewebe der Nase. Die Nasenkorrektur über diesen Zugang wird hauptsächlich dann gewählt, wenn die Nasenscheidewand begradigt werden soll. Aber auch eine Verschmälerung der Nase oder das Anheben der Nasenspitze ist mit dieser Methode im leichten Stadium noch möglich. Soll die Nase verschmälert werden, muss der Chirurg so genannte Osteotomien vornehmen. Dies sind Bemeißelungen des Knochens mit sehr feinem Operationswerkzeug. Mit Hilfe dieser Instrumente können feinste Unebenheiten des Knochens, die durch die Haut sichtbar sind, korrigiert oder gar entfernt werden. 

Die geschlossene Rhinoplastik ermöglicht es dem Operateur außerdem, eine Knorpeltransplantation vorzunehmen. Dabei wird dem Patienten zum Beispiel Knorpel aus dem Ohr entfernt und dient dem Chirurgen dann der Modellierung der „neuen“ Nase.

Bei manchen Operationen benötigt der Operateur einen größeren, bzw. anderen Überblick über das Operationsfeld, um die Nase wunschgetreu zu korrigieren und modellieren. In diesem Fall wird bei dem Patienten entweder die offene Technik allein oder eine Kombination aus beiden Operationstechniken angewandt. 

Der Eingriff wird entweder mit einer Lokalanästhesie in Kombination mit einem Schlafmittel oder unter Vollnarkose durchgeführt.

 

Weitere Informationen zu dieser Technik finden Sie hier.