19.05.2012

Möglichkeiten der Narkotisierung

Die Nasenkorrektur wird von den meisten Ärzten unter Vollnarkose durchgeführt, da ein Eingriff nicht gerade selten bis zu drei Stunden andauern kann. Ist der Eingriff relativ unkompliziert oder dauert nicht lange an, kann selbstverständlich auch eine Lokalanästhesie in Kombination mit einem Dämmerschlaf gewählt werden. Die Dosierungen der Narkotisierungen sind besonders bei plastisch- ästhetischen Operationen meist sehr gering, da nur an der Oberfläche des Körpers operiert wird. Aus diesem Grund sind die Narkosen hierbei auch sehr verträglich und können bedenkenlos angewandt werden.

Wird der Patient in eine Vollnarkose versetzt, werden seine lebensnotwendigen Funktionen, wie zum Beispiel die Atmung, die Herzfrequenz, die Sättigung des Blutes oder der Blutdruck von modernsten Geräten überwacht. Sollten Komplikationen auftreten, können der Narkosearzt, der bei den Operationen meist anwesend ist, und die anwesenden Klinikschwestern sowie der Arzt sofort handeln. Die Vollnarkose ist beim Patienten ein Zustand, der mit einem tiefen Schlaf zu vergleichen ist. Sein gesamtes Schmerzempfinden ist hierbei vollständig ausgeschaltet.

 

Bei der Lokalanästhesie werden nur die Nerven im Operationsbereich betäubt, so dass der Patient in diesem Bereich keinerlei Schmerzen verspürt. Da das Operationsfeld bei Nasenkorrekturen direkt im Gesicht liegt und Patienten teilweise Angst verspüren, wenn sie sehen, wie der Operateur vorgeht, wird die Lokalanästhesie hier meist durch Schlafmittel ergänzt. In diesem Fall spricht man von einem Dämmerschlaf.